- Zugang zur Selbsthilfegruppe ist die eigene Betroffenheit, entweder als direkt Betroffene/r oder als Angehörige/r.
- Jede/r TeilnehmerIn ist Experte/Expertin in eigener Sache und nicht als Experte/Expertin für die anderen TeilnehmerInnen.
- Selbsthilfegruppen werden mit ihrer individuellen Krankheitserfahrung in der Gruppe akzeptiert und sind für sich selbst verantwortlich.
- Alle TeilnehmerInnen sind gleichberechtigt. Trotzdem gibt es abgesprochene Verantwortlichkeiten für die Organisation und Koordination der Gruppentreffen und anderer Aktivitäten.
- Die Gruppe trifft sich regelmäßig für anderthalb bis zwei Stunden.
- Die TeilnehmerInnen kommen pünktlich und regelmäßig zu den Treffen und melden sich dazu an.
- Was in der Gruppe besprochen wurde, wird niemals nach außen getragen.
- Selbsthilfegruppen-TeilnehmerInnen sprechen von sich selbst und nicht über andere. Sie benutzen daher die "Ich"-Form und vermeiden die "Man"-Form.
- Aktives Zuhören ist die Grundlage, um andere richtig verstehen zu können.
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