Der Name "Lupus" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Wolf". "Erythematodes" leitet sich von der Röte ab.
Die
Krankheit selbst erhielt ihren Namen aufgrund der rötlichen Flecken im
Gesicht (Schmetterlingserythem), die wie ein Biss eines Wolfes aussehen.
Mitte
des 18. Jahrhunderts erkannte der Wiener Arzt Dr. Ferdinand von Hebra,
dass sich Lupus nicht nur in Form von Hautausschlägen äußert, sondern
dass er auch innere Organe befallen kann.
1948 entdeckte Dr.
Malcom Hargraves von der Mayo-Klinik zum ersten Mal LE-Zellen, die für
einen systemisch entzündlichen Prozess typisch sind.
Bereits 1
Jahr später entdeckte Dr. Phillip Hench ein Hormon, heute bekannt als
Cortison, mit dem er zunächst Patienten mit chronischer Polyarthritis
behandelte, später aber auch Lupus-Patienten. Heute zählt Cortison zur
Standardmedikation bei Lupus-Patienten.
Mitte der 50-er Jahre wurde
ein Test für Auto-Antikörper entwickelt, der es unter anderem
ermöglicht, den Lupus zu diagnostizieren.
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. April 2007 )
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