Lupus Erythematodes...
...ist eine Autoimmunerkrankung,
die zum rheumatischen Formenkreis
gehört und meist schubweise verläuft. Die
Erkrankung kann sich auf die unterschiedlichsten
Organe auswirken, wobei Haut und Gelenke am häufigsten
betroffen
sind. Bei Autoimmunerkrankungen bekämpft das Immunsystem den
eigenen Körper: Das Gewebe bildet Antikörper gegen
körpereigene Bestandteile. Dadurch entstehen die Symptome
einer
Lupus-Erkrankung wie zB Hautveränderungen,
Entzündungen der
Organe oder Gelenke.
Es gibt verschiedene Arten von Lupus: Je nachdem, ob nur die Haut oder auch andere Organe und Gelenke betroffen sind, unterscheidet man den kutanen und den systemischen Lupus erythematodes.
Die Diagnose Lupus bleibt eine Herausforderung, da die Erkrankung viele Gesichter hat und fast jeder Krankheitsverlauf unterschiedlich ist. Sie reicht von Einzelsymptomen zu einem ausgepärgten Krankheitsbild mit verschiedenen Organbeteiligungen.
Die Ursache, warum das Immunsystem außer Kontrolle gerät, ist bis heute unklar. Vermutet wird ein Zusammentreffen mehrerer Faktoren wie Vererbung, Umwelteinflüsse, Hormone, Medikamente oder Sonneneinwirkung.
Frauen im gebärfähigen Alter sind zehnmal häufiger Betroffen als Männer.
Lupus ist bis heute nicht heilbar. Dank der Fortschritte in der Medizin kann die Erkrankung aber medikamentös gut unter Kontrolle gebracht werden, sodass für Betroffene ein weitgehend nbormales Leben, für Frauen auch mit Familienplanung, möglich ist.
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